Sonntag, 24. Oktober 2010

[Taken.]


so.
es ist vorbei.
die ewige ungewissheit hat nun ein ende genommen.
sie ist weg.
und mit ihr meine hoffnung.
es zereißt.
es fühlt sich an, als würde innen drin etwas zerreißen.
aber ich bin es nicht anders gewohnt.

enttäuschung macht sich breit.
gnadenlose traurigkeit trägt das wasser nach oben.
aber was habe ich anderes erwartet?

ich werde meine enttäuschung nicht zeigen.
ich werde mich ganz normal verhalten.
wie ich es schon immer getan habe.
es einfach alles in mir drin behalten.

ich habs satt.
ich lass es sein.
ich werd mein leben jetzt einfach gestalten.
arbeiten gehen und schlafen gehen.
aus mehr besteht mein leben ja eh nicht.
ich werd mich einfach mehr auf arbeit und schule konzentrieren
und weiter nach einem sinn suchen, wozu ich eigentlich lebe.

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